Beitragssteigerungen

Seit über 10 Jahren steigen die Beiträge in der Grundversicherung der PBeaKK um ziemlich feste Prozentwerte.
Von 2005 bis 2008 waren es jährlich 3,4% und ab 2009 jedes Jahr um 3,7x%, das macht von 2004 bis heute eine Steigerung um 65%!.

Warum ist das so?

Die PBeaKK gibt als Gründe die "gestiegene Lebenserwartung" und den "medizinischen Fortschritt" an und stützt sich auf die Daten eines "unabhängigen, versicherungsmathematischen Gutachten".

Da wir Zweifel an den Aussagen der PBeaKK haben, haben wir uns die gelieferten Zahlen einmal etwas genauer angesehen.
So berichtet die PBeaKK in ihren Geschäftsberichten, dass die Beiträge in der Grundversicherung 2013 um 28,7%, in 2014 um 24,6%, in 2015 um 19% und in 2016 um 16,7% billiger sei als die vergleichbaren Beiträge in der Privaten Krankenversicherung (PKV).

Wir haben Beiträge der Grundversicherung, exemplarisch die eines Versicherten ohne Angehörige in B1 für die Jahre 2013-2016 in das nachstehende Diagramm übertragen und mit den "günstiger-als-die-PKV-Prozentsätzen" der PBeaKK die Versicherungsbeiträge in der PKV errechnet und ebenfalls in das Diagramm übertragen.

Was kann man daraus ablesen?

  1. Die Beiträge in der Grundversicherung der PBeaKK sind von 2013 bis 2016 um 11,7% gestiegen
    (von 172€ auf 192€).
  2. Die auf der Grundlage der Daten der PBeaKK errechneten Beiträge der PKV sind um 4,6% gefallen
    (von 241€ auf 230€).

Da tun sich uns drei wesentliche Fragen auf:

  1. Sind die gestiegene Lebenserwartung und der medizinische Fortschritt an denen vorbeigegangen, die nicht bei der PBeaKK versichert sind? Wieso führen diese Gründe bei der PBeaKK zu einer Beitragssteigerung, wenn die PKV sie senken kann?
  2. Sind die gestiegene Lebenserwartung und der medizinische Fortschritt vielleicht nur vorgeschobene Gründe für die Beitragssteigerungen in der Grundversicherung der PBeaKK und sollen verschleiern, dass wir doch zur Deckung der schließungsbedingten Kosten beitragen müssen?
  3. Stimmen die uns von der PBeaKK präsentierten Zahlen überhaupt?
    Wir glauben, sie stimmen nicht. Der Trend stimmt, die absoluten Zahlen nicht.
    Insbesondere der Prozentsatz "günstiger-als-die PKV" stimmt nicht mit unseren Berechnungen überein.

Antworten auf diese Fragen findet ihr im Mitgliederbereich. Schaut rein, es lohnt sich! Es erwarten euch einige erhellende Überraschungen.